
Kirschbaum, Bienen und Hummeln

Veganer Honig ist eine super Alternative zu Bienenhonig. Und mit Alternative meine ich bodenständiger Ersatz. Mit dem veganen Honig muss niemand mehr Bienenhonig essen. Für alle, die das süße Gold aufs Brot wollen, habe ich 3 Lieblingsrezepte für veganen Honig.
Veganer Honig darf mittlerweile nicht mehr Honig im Namen tragen. Es kann daher etwas schwieriger sein, veganen Honig im Geschäft zu finden. Ich habe veganen Honig immer mal in veganen Supermärkten gesehen, aber auch in größeren Bioladenketten.
Mir ist aufgefallen, dass die Zusammensetzung von veganen Honig sich über die Jahre verändert hat. Anfangs gab es veganen Honig auf Basis von Agave, mittlerweile ist es Zuckersirup. Was die Vitamine und Mineralien angeht, gewinnt weder der Bienenhonig, noch der pflanzliche Honig irgendeinen Preis. All diese Produkte sind mehr oder weniger leckere „leere“ Kalorien. Mehr zu den Inhaltsstoffen in Süßungsmitteln habe ich hier.
Veganer Honig kann in verschiedensten Variationen hergestellt werden. Süßer, säuerlicher, aromatischer, heller, dunkler. Hier habe ich einen Überblick über Zuckeralternativen, die wir zum Zubereiten von veganem Honig benutzen können.
Zusätzlich kann der vegane Honig mit Kräutern veredelt werden: Rosmarien, Lavendel, Vanille und viele andere Kräuter und Gewürze können den selbstgemachten veganen Honig verfeinern.
Ich habe über die Jahre verschiedene vegane Honigalternativen probiert und viele eigene vegane Honigsorten selbst gemacht. Ich hoffe ihr probiert es auch, den eigenen veganen Honig aus einfachen Zutaten selbst zuzubereiten.
Ganz ehrlich, ich habe den Honig als Veganerin nie vermisst. Es gab eine Sorte, die ich früher sehr lecker fand, aber der Standardhonig hat mir nicht besser geschmeckt als z.B. der Ahornsirup. Als ich mich mit dem Thema Bienenhaltung, Bienennutzung und Gefährdung der wilden Biene auseinandergesetzt habe, war für mich klar: Honig ist kein ethisches Essen für mich. Auch wenn es keine Honigalternativen gäbe, würde ich aus ethischen Gründen keinen Bienenhonig mehr essen.
Dieser selbstgemachte milde Honig hat ein neutrales Aroma und ist leicht säuerlich. Es schmeckt super in Eis und in Smoothies. Du kannst es natürlich in all deinen Lieblingsrezepten verwenden.
Herber aromatischer veganer Honig. Besonders lecker als Brotaufstrich und in Müsli.
Der selbstgemachte aromatische Honig ist süß und fruchtig. Besonders lecker auf dem Rohkostbrot, Müsli und in Joghurt.
Wie alle anderen Joghurtsorten, werde ich heute meinen Kirschjoghurt selbermachen. Kirsch und Kakao sind eine tolle Kombination. Wenn ich keine Lust habe Schokolade zu schmelzen, was ich fast ausschließlich für meinen Stracciatella-Joghurt mache, nehme ich einfach Kakao-Nibs.
Von dem Kirschbaum vor unserem Bürofenster inspiriert, will ich jeden Tag einen Kirschjoghurt essen, solange der Baum noch blüht.
Ich musste heute tiefkühlkirschen nehmen, die ich vom Nachbarn letztes Jahr bekommen habe, aber ich freue mich schon unheimlich auf die nächste Kirschsaison. Sauerkirschen sind am besten in Joghurts, finde ich, da diese selbst mit Joghurt gemischt nich einen dominanten Geschmack und Aroma haben.
Obwohl es noch superkalt ist, habe ich mich auf die Bank vor den Baum gesetzt und den Kirschjoghurt gegessen. Ein schnelles, leckeres und gesundes erstes Frühstück.
Mandeln und andere Nüsse sind in Joghurts auch sehr lecker. Keine notwendige Zutat, da man diese kaum rausschmeckt, aber eine andere interessante Konsistenz bringen diese sicherlich mit.
Spinat ist lecker, leicht, einfach abzuwaschen und für ein „Grün“ sogar leicht cremig auf der Zunge. Ich kaufe Spinat nicht sehr oft, da dieser oft in Plastik eingepackt ist. Losen Spinat finde ich auf Biomärkten und in manchen Bioläden.
Spinat ist super in Salaten und in Smoothies.
Lippenpflegestift mit mineralischen Lichtschutzfiltern. Geschmacksneutral und vegan.
Pongamia Glabra Seed Oil, Theobroma Cacao Seed Butter, Butyrospermum Parkii Butter, Helianthus Annus Seed Cera, Ricinus Communis Seed Oil, Titanium Dioxide, Copernicia Cerifera Cera, Polyglyceryl-3 Polyricinoleate, Hydrogenated Coco-Glycerides, Hippophae Rhamnoides Oil, Punica Granatum Seed Oil, Camellia Sinensis Leaf Extract, Olea Europaea Fruit Oil, Squalane, Stearic Acid, Peach Extract, Aroma, Alumina (Corundum), Tocopherol.
Öliger gelblich-tansparenter Sonnenschutz mit mineralisch-pflanzlichen Lichtschutz-Filtern.
Karanjaöl, Titandioxid, Granatapfelkernöl, Sanddornöl , Vitamin E, Pfirsichextrakt.
In fertigen Gewürzmischungen ist manchmal Zitronenpulver enthalten. Nicht Zitronensäure oder Zitronenschale, sondern Zitronenpulver.
Zitronenpulver verleiht Gewürzmischungen säuerlichen Geschmack und leichtes Zitronenaroma. In Fischgewürzmischungen sehe ich es oft.
Ich wollte unbedingt die Möglichkeit haben Gewürzmischungen mit Zitronenpulver machen zu können. Das Problem ist nur: Zitronenpulver gibt es selten zu kaufen. Und wenn es das gibt, dann mit Zusatzstoffen, die ich nicht mag.
Könnte ich kein Zitronenpulver selbst machen, würde ich weiterhin einfach etwas Zitronensaft zusätzlich zu Gewürzen verwenden. Doch manchmal habe ich einfach keine frische Zitrone da.
Ich wollte heute Zitronenschalen trocknen und schon mal testen, wie ich Zitronenpulver machen kann. Ich dachte, ich probiere einfach mal Zitronenfruchtfleisch zu trocknen.
Ich habe die Schale entfernt und das Ganze weiße um das Zitronenfleisch drum herum. Dann habe ich das reine Zitronenfruchtfleisch im Dehydrator getrocknet. Das Problem war nur, dass das Fruchtfleisch nicht so richtig getrocknet ist. Es wurde zum klebrigen sauren Karamell. Ich könnte es zwar noch ähnlich wie getrocknetes Obst in Rezepten verwenden, aber ich könnte es nicht zu Pulver vermahlen.
Jetzt habe ich genauer nachgeschaut wie Zitronenpulver verkauft wird. Es ist immer auf einem Trägerstoff hergestellt. Also habe ich nach einem Trägerstoff in meiner Küche gesucht, den ich gern verwenden möchte. Ich habe mich für Haferflocken und Kokosraspeln entschieden.
Dazu habe ich 2 EL Haferflocken mit dem Saft einer halben Zitrone gemischt und 20 min ziehen lassen. Das Gleiche habe ich mit feinen Kokosraspeln wiederholt.
Beides dann über Nacht auf Antihalftfolie im Dehydrator getrocknet und am Morgen in der Kaffeemühle vermahlen.
Die Hefeflocken als trägerstoff für mein selbstgemachtes Zitronenpulver haben super funktioniert. Die Flocken waren sehr sauer und neutral im Aroma. Hefeflocken haben sich nach dem Trocken sehr gut und einfach mahlen lassen. Ich denke besser hätte ich es nicht machen können.
Mit den Kokosflocken hatte ich weniger Glück. Kokosflocken sind nicht geschmacksneutral und würden sich nur für wenige kokostolerante Gewürzmischungen eignen.
Außerdem sind Kokosflocken relativ ölig und lassen sich sehr schlecht in der Kaffeemühle mahlen. Eigentlich ist es laut Hersteller nicht “erlaubt” öliges in der Kaffeemühle zu vermahlen.
Die Kokosflocken ließen sich super mit der Hand zu einzelnen Raspeln zerbröseln. So sind diese besser und weniger ölig als gemahlene. Ich werde meine sueren Kokosflocken definitiv verwenden, aber vielleicht nicht noch einmal machen.
Könnte aber sein, dass sich diese in kommenden Test-Rezepten ganz besonders behaupten. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Meerrettich einfrieren, so geht es am einfachsten.
Habt ihr eine dreckige, erdige Wurzel im Bioladen gesehen. Eine, die wie eine Mischung aus Schwarzwurzel und Petersilienwurzel aussieht?
Es war wahrscheinlich Meerrettich. Meerrettich gibt es nur ganz kurz, die Saison dauert gefühlt ein paar Wochen. Wenn ich Meerrettich sehe, greife ich zu.
Das Problem ist nur, Meerrettich vertrocknet schnell. Dann lässt sich der Meerrettich nicht mehr reiben, verliert das Aroma und fängt an zu schimmeln.
Seit dem letztem Jahr habe ich angefangen, Meerrettich einfrieren. Ich mache es schon länger mit dem Ingwer so und mit großem Erfolg.
Gefrorener Meerrettich lässt sich super, wenn nicht noch besser als frischer reiben. Verliert durch das Einfrieren kaum an Aroma, ist vielleicht etwas weniger scharf.
Ich schäle und wasche den Meerrettich und dann kommt dieser in einem luftdichten Behältnis in das Gefrierfach.
Bei Bedarf rausholen, etwas abreiben, wieder in das Gefrierfach.