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Abstellraum einrichten

Abstellraum einrichten

Der wichtigste Raum für Ordnung in der Wohnung.

Ich hatte in fast jeder Wohnung einen Abstellraum und habe diese unterschiedlich genutzt. Ein Abstellraum kann einen Kleiderschrank, Küchenschränke oder Büroschränke überflüssig machen, wenn man diesen gut einrichtet.

Was will ich lagern

Der erste Schritt ist, zu entscheiden, was man lagern möchte und wie gut man an die Sachen rankommen will. Lagert man Vorräte für Küche oder die Alltagskleidung, muss man diese fast täglich rausholen können. Steuerunterlagen, die vielleicht nach 5 Jahren mal benötigt werden, können weiter hinten oder weiter oben gelagert werden.

Abtrennen von anderen Räumen

Ein Abstellraum kann seine Funktion am besten erfüllen und wirklich alles was nicht sichtbar sein soll verstecken, wenn dieser gut von anderen Räumen abgetrennt ist. Viele nutzen die Verlängerung oder die Nische vom Flur als offenen Abstellraum: das sieht nicht gut aus. Hat man eine Eigentumswohnung oder eine günstige Wohnung in der Man 10 Jahre wohnen bleiben will, kann eine Trennwand mit einer Tür eine gute Investition sein.

Regale und Kisten

Aus meiner Sicht das Schlechteste, das man dem Abstellraum antun kann, sind billige Kellerregale. Diese sind oft zu breit, nicht hoch genug und ziemlich wackelig. Man kommt günstig weg, verschenkt aber viel Stauraum. Vielleicht hätte man sich aber einen teuren Schrank im Schlafzimmer gespart, hätte man den Abstellraum besser eingerichtet.

Nur Umzugskartons aufeinander zu stapeln ist nicht die idealste Lösung, man kommt an nichts mehr ran ohne alles auszuräumen. Generell sind Umzugskartons eine sehr günstige und geräumige Aufbewahrung für Dinge, die man Jahrelang nicht anfassen möchte, aber dennoch aufbewahren muss. Diese sollten aber nur an eine Wand gestapelt werden, sodass man noch Platz für einen Schrank, Regalsystem oder andere Aufbewahrungslösung im Abstellraum hat.

Begehbarer Kleiderschrank und mehr

Ich möchte 2 für mich gut bewährte Lösungen beschreiben. Die eine ist ein begehbarer Kleiderschrank mit zusätzlicher Aufbewahrung unter und über den Kleiderstangen.

Auf der Augenhöhe hatte ich Kleiderstangen, oben Regale, auf die ich Kisten stellen konnte und unten Regale für lose Sachen wie Schuhe.

Je nachdem wie lange man die Wohnung bewohnt, kann es sich lohnen einen passgenauen offenen Kleiderschrank, der bis nach ganz oben geht an 2 oder 3 Wände anzubauen.

Der Passgenaue Schrank ist teurer, die Regale muss man aber an die Wand schrauben.

Die 2. Lösung finde ich praktisch für die Wohnsituationen, die man nach einem Jahr verlassen will. Wir hatten uns für die Reisen mit dem Auto verschlossene Eurokisten, die im Lebensmittelhandel verwendet waren in verschieden Größen geholt. Als wir nach dem Reisen in die erste temporäre Wohnung gezogen sind, habe ich ein paar passende Rollwägen geholt und die Kisten auf diese nicht zu hoch aufgestapelt. Die Kistentürme können in den Abstellraum reingerollt werden und wieder rausgefahren werden. Man muss zwar einen turm immer vollständig abbauen um an die unterste Kiste zu kommen, aber mit guter Beschriftung und durch das lagern der wichtigsten Kisten oben drauf war es kein Problem.

Obwohl diese Lösung sehr platzsparend und mobil ist und kein Zusammenbauen von Schränken und Regalen erfordert hat diese noch weitere Nachteile: die Kisten sind aus Plastik. Jahrelang verwendbar, stabil, recyclebar aber trotzdem nicht gerade umweltfreundlich.

Wozu braucht ein Minimalist überhaupt einen Abstellraum?

Ein wahrer Minimalist bräuchte keinen Abstellraum, aber so einer ist man wahrscheinlich nicht. Spätestens wenn das Bügelbrett wohin muss und man ein paar mehr Vorräte angelegt, freut man sich wenn man nicht über das ganze Zeug stolpern zu müssen.