Nichts funktioniert | Motivation
Die Notfalltipps.
Wenn du schon seit Monaten versucht deine Wohnräume zu minimalisieren oder wenigsten etwas zu strukturieren und aufzuräumen und es klappt einfach nicht, könntest du Folgendes probieren:
To-Do Liste für einen Raum
Nimm dir an einem freien Tag nur einen Raum vor und mach dir eine detaillierte und realistische Liste mit Aufgaben, die du an diesem Tag erledigen willst. Man kommt zwar langsamer voran als wenn man alles an einem Tag in einem Raum zu machen versucht und man muss in die Listenerstellung etwas Zeit investieren, aber man überfordert sich nicht und gibt nicht mittendrin auf.
Wenn man sich zudem auf nur einen einzigen Raum fokussiert, verschwendet man weniger Zeit mit hin-und-herlaufen zwischen den Räumen. Findet man Dinge, die woanders hin müssen, kann man dieser erst einmal in eine Kiste packen und diese in den jeweiligen Raum stellen.
Nur eine Kategorie
In großen Räumen, oder in Räumen wo viele verschiedene Sachen leben, kann es einfach zu viel sein alles gleichzeitig durchzugehen. Man kann sich für eine Session eine Kategorie an Sachen raussuchen und nur diese durchforsten und minimalisieren.
Im Wohnzimmer, wo es Bücher, Spiele, Papiere, Geschirr, Geschenkverpackungen, usw. aufbewahrt werden, eine Kategorie für eine Session ist vielleicht genau das, was man allein bewältigen kann.
Putzen oder sortieren
Der schlimmste Feind des Aussortierens ist das Lesen oder benutzen der Sachen. Man fängt an Bücher zu lesen, Fotos durchzuschauen, Spiele zu spielen usw. Dass das eine schlechte Idee ist, wäre jedem klar. Aber kann man widerstehen? Man muss!
Der zweitschlimmste Feind ist nicht so offensichtlich, es ist das Putzen beim Sortieren. Hier muss man je nach Situation entscheiden, ob man wirklich in einem Schritt Putzen und Sortieren muss, oder es doch besser getrennt angeht. Erstens, es kostet mehr Zeit und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man die Lust zum Aussortieren verliert. Der Fortschritt ist einfach nicht befriedigend. Zweitens, kommt noch Wartezeit dazu, wenn man Sachen nass wischt und warten muss bis diese trocken sind.
Nur eine Stunde am Tag
Für jemanden, der keinen ganzen Tag zum minimalisieren und ordnen finden kann, aber sich täglich eine Stunde Zeit zwischendurch nehmen kann, könnte ein tägliches Ritual die Lösung sein langfristig alle Bereiche abzuarbeiten. Eine Stunde morgens, mittags, oder vor dem Schlafengehen ist in vielen Fällen eine ausreichende Investition.
Merkt man jedoch, dass man immer wieder Ausreden findet um einen Tag auszulassen, sollte man diese Strategie überdenken und sich doch lieber einen ganzen Tag Zeit nehmen.
Täglich eine Aufgabe
Vielleicht hat man keine Stunde am Tag, oder die Vorstellung eine Stunden lang aufzuräumen ist zu abschreckend: eine Aufgabe für jeden Tag festzulegen könnte einem schon einfacher fallen. Man kann diese, wenn man gut drauf ist, sehr viel schneller als in einer Stunde erledigen. Egal wie wenig man schafft, das Wichtigste ist, dass man vorankommt und dran bleibt. Mit nur 4 Minuten täglich hat man ein zeitliches Äquivalent von 2 vollen Tagen pro Jahr aufgeräumt, an denen man 12 Stunden beschäftigt ist.
Termin zum Aufräumen
Wenn es einem schwer fällt, ohne einen genauen Termin mit dem Sortieren zu beginnen und man denkt erst beim Schlafengehen dran was man alles machen möchte, braucht man vielleicht einen festen Termin. Notiere dir diesen in deinen Kalender als wäre es ein wirklich wichtiger Termin, den du nicht ausfallen lassen darfst.
Familienmitglieder helfen
Wenn du nicht allein wohnst, kannst du andere in das Minimalisieren integrieren. Überleg genau welche Aufgaben du sinnvollerweise abgeben kannst und möchtest. Manche können gut sortieren, andere zusammensuchen, andere sind rigoroser beim Sachen weggeben. Das kann eine sehr gute Hilfe sein.
Hilfe von Außen
Hast du das Gefühl, du hast alles mögliche versucht und kommst allein wirklich nicht weiter? Es gibt Hilfe von außen. Je nach Problem, kannst du immer jemanden in der Nähe finden: