Wäsche waschen | Routine
Globale Strategien für das schnelle Waschen.
Wenige Wäschesorten
Je weniger verschiedene Wäschesorten man hat, desto schneller hat man eine Waschladung zusammen. Für mich bedeutet es, dass ich zum Beispiel weniger Waschläppen haben muss. Diese wasche ich gern separat von meiner Kleidung und hätte ich helle und dunkle, müsste ich 2 volle Ladungen Waschläppen kaufen statt nur eine.
Ich versuche maximal 4 Wäschesorten im Alltag zu haben. Weiße Wäsche (Handtücher, T-Shirts, Unterwäsche, Socken), schwarze/dunkle Wäsche (Hosen, Leggins, Socken, T-Shirts, Pullover, Jacken), Waschläppen (Putzläppen und Moppbezüge), und Feinwäsche, die ich nur sehr sehr Selten nach Bedarf waschen muss.
Je Sorte, darf man nur Wäscheteile zusammenfassen, die bei gleicher Temperatur gewaschen werden können. Es spielt was die Sauberkeit angeht. Das ist aber in der Regel fast nie ein Problem. Meiner Erfahrung nach spielt es keine Rolle, ob man Wäsche bei 30ºC oder 40ºC wäscht, vor allem bei schwarzer Wäsche. Hier wasche ich einfach alles bei niedrigerer Temperatur, auch wenn das Etikett auf einem Kleidungsstück eine höhere Temperatur erlauben würde.
Wenn man weniger Wäschesorten haben will, fängt die Planung beim Shoppen an. Wenn man etwas neues kauft, sollte man überlegen, ob es farb- und stofftechnisch mit den anderen Sachen zusammen gewaschen werden kann. Materialien wie Seide und Wolle sind schwierig zu waschen, außerdem unterstützt man mit dem Kauf solcher Stoffe das Tierleid. Bunte leuchtende Farben vertragen sich schlecht mit schwarzer und weißer Wäsche.
weniger wäschen
Es gibt auch ein paar Tricks, die helfen weniger zu waschen. Das einfachste ist es Kleidungsstücke, die schwer zu waschen (und zu bügeln) sind, länger sauber zu halten. Zum Beispiel kann man Unterschirts unter einem hemd zu tragen und besonders darauf achten, in Hemden nicht zu schwitzen (Achselhaare entfernen, nicht in Hemden rennen). Auch beim Essen kann man darauf achten nicht zu kleckern.
Das andere ist, Sachen die noch ok sind, nicht auf den Boden zu werfen, sondern wieder aufzuhängen oder zusammenzulegen. Auch Handtücher können länger benutzt werden, wenn diese zum trocknen aufgehängt werden.
ökologischer waschen
Wäschewaschen ist energieintensiv und verbraucht viel Wasser. Je weniger man waschen muss, desto ressourcenschonend ist das. Waschmittel belasten außerdem die Umwelt. Es lohnt sich auf jeden Fall nach ökologischen Waschmitteln Ausschau zu halten. Im Bioladen finden man heutzutage gute vegane ökologische Waschmittel.
Trocknen verbraucht besonders viel Strom, spart aber viel Zeit. Hier gilt auch, je seltener man waschen und trocknen muss, desto weniger Aufwand hat man und desto günstiger kommt man weg.
Zusammenlegen gleich nach dem Trocknen hilft beim Bügeln: man spart Strom und Zeit, wenn die Bügelwäsche weniger bis gar nicht zerknittert ist. Es kann Sinn machen Wäsche noch feucht zu bügeln und nicht ganz trocknen zu lassen. Viele Wäschestücke knittern fast gar nicht beim trocknen, wenn man diese nass oder feucht auf einen Bügel hängt.