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Involviere Familie und Mitbewohner

Involviere Familie und Mitbewohner

Verlasse dich nur auf dich selbst.

Wenn man nicht allein wohnt, kann jeder im Haushalt die Quelle der Unordnung sein, oder auch ein potentieller Helfer.

Denke dran, nicht jeder ist so enthusiastisch wie du wenn es um Minimalismus geht. Dein Tatendrang könnte als überflüssig und lästig empfunden werden. Habe Verständnis und verlange nicht von jedem zu 100% in dem Minimalismus einzutauchen, mache aber klar, dass du etwas Verständnis und minimale Unterstützung brauchst. Bei der Umsetzung verlasse dich aber nur auf dich selbst und plane nur das ein, was du allein bewältigen kannst.

Mache es den anderen leicht, dich beim Minimalismus zu unterstützen. Mache das Aussortieren und Einräumen einfach mit Beschriftungen auf den Kisten und Regalen. Definiere klare Aufgaben für all die, die dich unterstützen wollen.

Kinder können oft noch nicht selbst entscheiden was behaltenswert ist und was weg kann. Auch können Kinder nicht allein funktionale Aufbewahrungsmöglichkeiten einrichten. Bevor du von deinen Kindern verlangst ihr Zimmer aufzuräumen, räume ein paar Mal mit auf und schaue ob es überhaupt möglich ist alles so wegzuräumen wie du es erwartest und wo es Probleme gibt.

Beschließt in der Familie eine gute Strategie für den Kauf von neuen Sachen und auch für das Loswerden. So gibt es nicht bei jedem kleinen Ding immer wieder eine Diskussion.

Beispiele für Strategien wären:

  • nur 3 Spielsachen im Monat kaufen
  • für jede neue Spielsache eine alte weggeben
  • jeden Monat eine vlile kleine Kiste an Kleidung spenden
  • keine neuen Bücher kaufen, nur ausleihen
  • nur Geräte kaufen, die mindestens 3 Familienmitglieder nutzen werden