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Geschenke

Geschenke

Geld oder gar nichts.

Geschenke sind im Kern anti-minimalistisch. Das Geschenk und die Verpackung sind ressourcen-intensiv und nur sehr selten sind sie wirklich lebensnotwendige Gegenstände. Die Definition eines Geschenks ist für die meisten, dass es etwas „Besonderes“ ist, was man sich nicht kaufen würde.

Erhalten

Um die Chancen zu erhöhen nur das zu bekommen, was man wirklich selbst kaufen würde und braucht, kann man eine Wunschliste erstellen oder sich Geld wünschen.

Kleine Alltagsgeschenke sind besonders problematisch, da man diese oft nicht vorausahnen kann. Jemand kommt kurz vorbei auf einen Tee und bringt etwas zum Hinstellen mit, oder eine mit einem „lustigen“ Spruch bedruckte Tasse. Auch Urlaubsmitbringsel überraschen mich immer noch.

Als langfristige Strategie kann man als Geschenkehasser bekannt werden. In Gesprächen einfach erwähnen, dass man Geschenke absolut nicht mag. Geschenke nicht anzunehmen, ist eine brutale aber wirksame Strategie, man bekommt wahrscheinlich nie wieder Geschenke.

Hat man ein Geschenk bekommen und kann es nicht zurückgeben, muss es sofort in die Spendenbox. Diese wird mit all den anderen unnützen Sachen das Haus bald verlassen.

Handgemachte und selbstgekochte Sachen sind besonders schwer auszuschlagen. Mit dem Essen ist es so, dass man es sofort dem Gast anbieten kann.

Verschenken

Beim Verschenken sollte man seinen idealen treu bleiben und nur sinnvolle Sachen verschenken. Wenn der zu Beschenkende überhaupt nicht klar sagen will was man schenken soll, könnte Geld das beste Geschenk sein.

Weihnachtsgeschenke und Geburtstagsgeschenke

Weihnachtsgeschenke und Geburtstagsgeschenke ist etwas, was ich auf keinen Fall brauche. Es hat 3-4 Jahre gedauert, aber mittlerweile wissen alle, dass ich keine Geschenke möchte und auch keine Weihnachtsgeschenke verschenke.

Foto: Tung Hoang (bearbeitet)