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Deko

Deko ja oder nein?

Umweltsünden und Staubfänger.

Die Deko sorgt für einen persönlichen Touch in einer sterilen Wohnung, glauben viele zumindest. In meiner absolut minimalistischen Herangehensweise an Zimmereinrichtung verzichte ich bewußt auf jegliche nichtfunktionale Deko.

Die Alltagsobjekte, die man im Raum wirklich braucht, können an sich dekorativ sein. Beim Kauf von allen Gegenständen achte ich sehr auf die Ästhetik.

Fotos und Bilder

Ich habe Fotos lieber im digitalen Format auf meinem Computer und nie an der Wand. Es ist absolut eine persönliche Präferenz, genau wie bei den Bildern an der Wand. Bilder können natürlich auch minimalistische aussehen und eines Tages male ich welche und hänge diese auf. Ohne Bilder sieht die Wohnung aber stressfreier und cleaner aus.

Bilder in einer geraden bewohnten Wohnung abzuhängen könnte dazu führen, dass man Löcher verspachteln und streichen muss. Daher ist es vielleicht nicht etwas, womit man sich als allererstes beschäftigen möchte. In einer neuen Wohnung ist es aber eine Überlegung wert auf die Bilder zu verzichten. Am besten erst einmal alles einrichten und dann schauen, ob an der Wand wirklich etwas fehlt.

Weihnachtsdeko

Weihnachtsdeko ist nicht nur zu 99% kitschig, diese nimmt auch viel Aufbewahrungsplatz weg. Wir kaufen aus ökologischen Gründen keinen Weihnachtsbaum und brauchen daher auch nicht zwingend Weihnachtsdeko. Vertretbar aus meiner Sicht sind Lichtinstallationen oder Girlanden, die das Ganze Jahr über angebracht bleiben oder auch zu anderen Jahreszeiten benötigt werden wie für Gartenparties, Geburtstagsfeiern, Ostern usw.

Figürchen, Staubfänger, Steine

Kleinzeugs hat keinen Platz in einer minimalistischen Wohnung. Dinge, die einen emotionalen Wert für mich haben, bewahre ich in einer sehr kleinen Memorabilia-Kiste auf. Stellt man Dekoobjekte aus, hat man auch noch den Aufwand diese regelmäßig abstauben.

Vasen

Blumen sind schön und weiße Blumen liebe ich über alles. Leider sind Schnittblumen nicht ökologisch was die Aufzucht, die Lagerung und den Transport angeht. Daher hole ich immer seltener Schnittblumen. Vasen sind ähnlich wie Möbel auch Modeobjekte, die nach einigen Jahren nicht mehr „in“ aussehen. Je schlichter und zeitloser eine Vase ist, desto länger wird man diese schön finden. Wenn man keine Vase haben möchte, kann man bei Bedarf Mason Jars*, Weck*-Gläser oder schöne transparente Wasserflaschen wie von St. Leonhardsquelle* für Blumen verwenden.

(*keine Werbung, nur ein Beispiel, damit man eine Vorstellung von der Form hat)

Foto: Manja Vitolic (bearbeitet)