Keine Küchenrolle
Das Geld kann man sich sparen.
Ich habe früher sehr viel Küchenrolle verbraucht. Ich mag es gern sauber und habe Küchenrolle zur Vorreinigung und auch zum Trockenwischen genommen. Hände und Obst habe ich nach dem Waschen damit auch gelegentlich abgetrocknet. Und beim Fensterputzen habe ich auch viel Küchenrolle verschwendet.
Als ich mich mehr mit den ökologischen Aspekten des Haushaltes beschäftigt habe, war für mich klar: Die Küchenrolle muss weichen. Allein aus ökonomischer Sicht ist die Küchenrolle ein Geldfresser und kaum zu rechtfertigen.
Ich habe mir so viele weiße Gesichtshandtücher aus Bio-Baumwolle gekauft, dass diese eine ganze Waschmaschine füllen würden. Diese benutze ich anstatt der Küchenrolle und wasche die dann alle zusammen.
Es ist unbedingt notwendig eine gute Aufhängung für die Tücher in der Küchen zu haben, sodass diese trocknen können und nicht einfach auf der Arbeitsfläche gestapelt werden. Herdgriff, Heizkörper, Hacken. So kann man die Tücher auch mehrmals verwenden, wenn diese noch sauber sind.
Es ist etwas Aufwand diese Tücher zum Trocknen aufzuhängen, aber der Aufwand lohnt sich für die Umwelt. Wenn man einen Trockner hat, ist das ganze noch viel einfacher, aber auch ohne eigentlich kein Problem. Wenn man weiße Tücher nimmt, kann man diese ab und zu mit einer Sauerstoffbleiche aufhellen, im Bioladen kaufe ich eine. Oder man kauft farbige Gesichtstücher und die Flecken, die unweigerlich entstehen sind nicht zu sehen.