Zimmerpflanzen
Es geht auch ohne.
Was kann ein Minimalist gegen Zimmerpflanzen haben? Die sind natürlich, grün, und machen Räume schöner ohne zu belasten?
Die lebendige Deko
Viel schöner als jeder Dekogegenstand ist eine gesunde Pflanze, die Leben in den Raum bringt. Einfarbige Pflanzen gefallen mir am besten. Wenn ich blühende Pflanzen möchte: weiße Orchideen.
Zeit
Pflanzen benötigen Zuwendung und diese verbraucht viel Zeit. Gießen, umtopfen, abduschen, düngen, zurückschneiden. Bei jeder neuen Pflanze überlege ich ich genau ob ich bereit bin diese Zeit zu investieren. Wenn nicht, wird die Pflanze nicht schön aussehen und eventuell bald sterben.
Platz
Zimmerpflanzen nehmen Platz weg. Im besten Fall bekommt man den schönen Anblick für den Platz den die Pflanze einnimmt.
Problematisch wird es, wenn die Pflanze mit dem vorgesehenen Platz unglücklich ist und der Schreibtisch, der am Fenster stand, plötzlich für die Pflanze weichen muss.
Geld
Die finanzielle Belastung durch eine Pflanze ist weitaus höher als nur die Anschaffungskosten. Dünger, nach Bedarf größerer Topf, neue Erde, Schädlingsbekämpfung, Kosten beim Umzug. Die Pflanze kann trotz allem es Wert sein angeschafft zu werden.
Probleme mit Pflanzen
Beim Aufräumen hat man mehr zu tun. Z.B. wenn man nicht einfach um die Pflanze drumrum wischen kann und diese immer verschoben werden muss beim Saugen und Wischen.
Manche Pflanzen können in sehr kleinen Schlafräumen Nachts einen Teil des Sauerstoffs verbrauchen.
Pflanzenerde könnte bei falschen Gießen (passiert schnell!) schimmeln, auch ohne dass man es sieht. Schimmelsporen können in die Atemluft gelangen.
Ökologische Konsequenzen
Pflanzen werden unter uns unbekannten Umständen gezüchtet, behandelt und dann transportiert. Alles, von der Erde, in der Pfanzen aufwachen, über die Chemikalien, die zum Einsatz kommen, bis hin zu Untertöpfen aus Plastik, belaste die Umwelt. Es gibt bereits wenige Alternatien aus Ökologischer Zucht, auf die ich gern zurückgreife falls ich Pflanzen kaufen. Vor allem für Balkon und Garten.
Foto: Brina Blum (bearbeitet)