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Ungewolltes schnell loswerden

Ungewolltes schnell loswerden

So schaffst du es ganz einfach.

Es gibt viele Möglichkeiten sich von den ungewollten Sachen zu trennen. Welchen Weg man geht hängt von 3 Faktoren ab: Wert, Zeit, Wohnort.

Wert

Der Wert einer Sache hängt davon ab wie viel Geld andere bereit sind dafür zu bezahlen. Ist das Geld es einem Wert, die Sache zu verkaufen: braucht man das Geld, kann man das Geld nicht schneller in seinem Job verdienen? Lohnt es sich den Verkauf durchzuziehen von A bis Z?

Der Wert ist leider nicht immer bekannt und kann sehr schwanken, besonders bei Dingen, für die es nur wenige Interessenten gibt. Vielleicht will es keiner zu diesem Zeitpunkt kaufen.

Rein psychologisch, hat eine Sache für uns selbst oft mehr Wert als für einen Außenstehenden. Wir wissen, wie die Sache behandelt wurde, dass diese in Ordnung ist. Jemand von außen vermutet das Schlimmste. Das kenne ich von der Kameraausrütung, ich selbst habe oft Bedenken gebrauchte Kameralinsen zu kaufen, diese sind sehr empfindlich und sollten nicht runterfallen. Wenn ich meine verkaufe, weiß ich ganz genau, dass diese nie runtergefallen sind und nicht zerkratzt. Der Käufer weiß es aber nicht so genau. Eine Katze im Sack ist nicht so viel Wert wie eine Katze, die man ihr Leben lang selbst hatte.

Hat man Schwierigkeiten Käufer zu finden, kann man am Preis etwas drehen. Oft finden sich dann mehr willige, die bereit sind das Risiko eines gebrauchten Gegenstandes auf sich zu nehmen. Für manche Sachen finden sich dann auch Wiederverkäufer, die bereit sich Dinge aufzuarbeiten und mehr Zeit in den Verkauf zu investieren, als man selbst.

Zeit

Die Zeit, die man in den Verkauf der Sache investieren will kann, ist auch wichtig zu bedenken. Wenn man absolut keine Zeit hat, sollte man sich nicht vornehmen 100 Kleinteile bei eBay* einzeln reinzustellen.

Wegschmeißen, obwohl die zeitsparendste und sehr beliebte Möglichkeit ungewolltes loszuwerden, so ist diese sehr umweltschädlich und respektlos den Menschen gegenüber, die die Sache produziert haben und den Menschen gegenüber, die diese gebrauchen könnten.

Eine der zeitsparendsten Möglichkeiten Sachen loszuwerden ist das Spenden. In vielen Städten stellt man Dinge, die man nicht braucht vor die Haustür und diese werden innerhalb weniger Stunden vergriffen. Es ist jedoch nicht immer die ideale Möglichkeit und mancherorts sogar verboten.

Am besten ruft man bei Möbeln soziale Organisationen wie das Rote Kreuz* oder die Diakonie* an. Diese holen gute Möbel kostenlos ab. Man kann auch bei Kleinanzeigen* Möbel reinstellen und dort verschenken, dann werden diese ungeliebten Möbel von Interessenten abgeholt. Will keiner die Möbel haben, bleibt nur der Weg zum Sperrmüll oder eine kostenpflichtige Abholung durch die Müllentsorgungsbetriebe. Bei Möbeln ist es wichtig diesen einen längeren Zeitvorsprung zu geben und nicht sehr spontan entsorgen zu wollen. Mehr Zeit bedeutet höhere Wahrscheinlichkeit, dass isch Abholwillige finden. Hier ein super Tipp: Kaufe keine neuen Möbeln bevor die alten weg sind. Dann hast du auch nicht den Entsorgungsdruck.

Wohnort

Je nachdem wo man Wohnt, kann das Verschenken oder das Verkaufen sehr schwer sein. Auf dem Land kann man nichts vor die Tür stellen, wenn man keine Nachbarn hat. Dann gibt es aber vielleicht regelmäßige Flohmärkte in deiner Nähe und vielleicht kommen auch Kauflustigen, die genau das suchen, was du nicht mehr brauchst.

Flohmärkte in Großstädten, wo viele Studenten sich einen neuen Haushalt aufbauen sind in der Regel besser, wenn man seinen eigenen Haushalt minimalisieren will.

Auch Verkauf über Internetportale wie Kleinanzeigen* kann schwierig sein, wenn man Sachen nicht verschicken will/kann. Kaum einer ist bereit eine weite Anreise auf sich zu nehmen. In einer Großstadt findet man mit einer viel größeren Wahrscheinlichkeit Käufer.

Wegschmeißen

Wegschmeißen sollte immer nur eine absolute Ausnahme sein. Wegschmeißen sollte man nur Dinge, die nicht mehr funktionieren und auch keine, für andere verwertbare Bestandteile haben. Ich persönlich finde, dass das Verkaufen einen mehr motiviert viel loszuwerden, da man etwas Geld erhält. Sachen verkaufen zu müssen ist eine angemessene Strafe für Fehlkäufe, da man Lebenszeit darauf aufwendet.

Plus

  • schnell weg
  • wenig Aufwand
  • Minus

  • schlecht für die Umwelt
  • kein Geld dafür
  • schlechtes Gewissen
  • Verschenken

    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten Sachen zu verschenken. Wie schon erwähnt, das anonyme Verschenken indem man Sachen vor die Tür stellt. Da weiß man aber nicht wer es holt und ob es nicht schnell auf dem Müll landet.

    Beim Verschenken ist mir wichtig, dass eine Sache ein zweites Leben erhält und wenn man es anonym verschenkt, kann es schnell in der Tüte eines professionellen Sammlers landen, der die Sachen auf einem Ramschhaufen auf dem Flohmarkt verkaufen wird. Die Sachen werden dabei nicht gerade pfleglich behandelt, brechen, schimmeln und verdrecken. Dann sind die meisten reif für den Müll.

    Bewußter verschenken finde ich da schon viel besser: entweder über eine Anzeige im Internet oder auf dem schwarzen Brett im lokalen Supermarkt. Wenn man viele Freunde hat, viele Besucher, viele Parties feiert, kann man an der Tür immer eine Kiste haben, aus der sich Besucher, wenn sie das wirklich wollen, etwas rausholen könne beim Verlassen der Wohnung.

    Plus

  • relativ schnell
  • gutes Gefühl
  • Minus

  • nicht immer kommen Sachen in gute Hände
  • Spenden

    Spenden über Hilfsorganisationen, denen man vertraut, kann eine sehr schöne Sache sein. Hilfsorganisationen verkaufen Sachen in der Regel zu einem fairen Preis an Bedürftige weiter. Das erwirtschaftete Geld wird oft für gemeinnützige Zwecke verwendet.

    Spendet man aber Kleidung über Kleiderboxen, hat es wenig mit dem Spenden zu tun. Oft werden Kleidungsstücke für Profit verkauft von nicht wohltätigen Organisationen. Nichts von alledem kommt Menschen in Not zugute. Ist es aber besser als wegschmeißen? Ich denke schon.

    Plus

  • schnell
  • hilft Menschen in Not
  • Minus

  • kommt nicht immer bei den Bedürftigen an
  • ein Teil landet immer im Müll
  • Verkaufen

    Der aufwändigste und dennoch ein rundum beste Weg Sachen ein sicheres zweites Leben zu geben. Verkaufen kann man über Facebook*, Kleinanzeigen*,Aushänge in Läden, eBay*, über Second Hand Shops, Flohmärkte, Hofflomärkte, usw.

    Plus

  • Die Sachen sind wirklich gewollt
  • Minus

  • Zeitaufwand
  • *Beispiele