Umweltfreundlicher Kochen
Viele Fertiggerichte sind unglaublich stark verpackt, können aber sehr schnell und viel umweltfreundlicher zu Hause zubereitet werden. Einige Beispiele sind Hummus, gekochte Bohnen, Kaffee, Guacamole, Aufstriche aller Art.
Bohnen und Kichererbsen werden über Nacht eingeweicht und im Schnellkochtopf gekocht. Man kann aus 500 g Kichererbsen Hummus für einen Monat mache und dabei jeden Tag jede Menge Hummus essen. Man spart 15-30 Plastikdosen pro Monat ein, in welchen Hummus normalerweise verkauft wird.
Kaffee ist ein Zeitfresser, Geldfresser und eine Umweltsünde wenn im Coffeeshop gekauft. Und wir reden hier nicht mal über den Anbau, die Ressourcenverschwendung, den Transport und Pestizideinsatz, das wäre eine ganz andere Diskussion.
Im Vergleich zum Kaffee, den man zu Hause zubereitet, der Umweg zum Coffeeshop und Schlange zu stehen klauen kostbare Minuten am Morgen, die beste Zeit um auszuschlafen oder etwas Produktives zu tun.
Der Papp-Kaffeebecher, den man dort bekommt, ist nicht wiederverwertbar/recyclebar, da dieser eine Kombination aus Papier und Plastik ist. Und der Preis des Kaffees zu Hause zubereitet ist nur ein Bruchteil des Preises im Coffeeshop. Man selbst kann einen ökologischen und fair gehandelten Kaffee kaufen in verschiedensten Röstgraden aus verschiedensten Regionen, im Coffeeshop ist man limitiert.
Aber ganz ehrlich: Man braucht keinen Kaffee. Er hat natürlich eine wachmachende Wirkung, die aber nicht mit der wachmachenden Wirkung des gesunden Schlafes zu vergleichen ist. Ich persönlich trinke keinen Kaffee aus 3 Gründen: Acrylamidbelastung, schlechterer Schlaf und Herzrasen. Vom Kaffee wegzukommen ist sehr schwer, wenn man über Jahre hinweg sind verschiedene Kaffeerituale aufgebaut hat. Am einfachsten wäre auf Kaffee im Urlaub zu verzichten, wo man nicht seinen Alltagsritualen folg.