Kleidung, die man nicht braucht
Unnötige Kleidung ist ein Geldfresser.
Laut einer Umfrage von Greenpeace besitzen Frauen im Durchschnitt 118
Kleidungsstücke und Männer 73 Teile (ohne Socken und Unterwäsche). Knapp 40 Prozent dieser Kleidung wird so gut wie nie getragen.
Mehr Platz
Selbst wenn man noch nicht bereit ist 40% der Sachen, die man fast nie trägt wegzugeben, sollte man sich einen guter Überblick über all das, was man hat verschaffen. Man findet vielleicht etwas, das man vergessen hat und nutzt es in Zukunft mehr.
Weniger ausgeben
Wenn man anfängt ungenutzte Kleidung zu tragen, kommt man wahrscheinlich um ein paar Neuanschaffungen herum. Auch kauft man nicht das, was man bereits hat. Mir ist es früher immer wieder mal mit Sportkleidung, Strumpfhosen und Badesachen passiert. Ich hatte einfach schon vergessen was und wo ich die Sachen hatte.
Mehr Platz
Obwohl es sehr zeit- und nervenraubend sein kann Kleidung auszusortieren, wenn man sich dazu durchgerungen hat, wird man belohnt. Man hat durch den neu gewonnene Platz leichteren Zugriff zu schönen Sachen, die man gern trägt.
Weniger suchen
Man sieht alles auf den ersten Blick, nichts versteckt sich mehr. Außerdem kann man viel besser die Sache nach dem Waschen wieder einräumen ohne umzustapeln und zu quetschen.
Mehr Geld
Alte Sachen wiederzuentdecken und vielleicht sogar zu erkennen, dass man weniger Sachen braucht als man denkt, spart viel Geld in der Zukunft. Man wird weniger kaufen müssen und wollen. Auch die Aufbewahrung und Pflege der Kleidung (waschen, büglen, Transport, Kleiderbügel, Anteilige Miete für den Platz) kostet weniger, wenn man weniger Kleidung hat.
Die Anteilige Miete klingt lächerlich, ist es aber nicht. Wenn man 2 große Kleiderschränke hat und einen wegtun könnte, würde man in einer Wohnung, die 1000-2000€ im Monat kostet 30-50€ monatlich sparen könnten. Man kann die Anteilige Miete für den Schrank leicht ausrechnen. Nimm die Schrankfläche aber mindestens x2 denn vor den Schrank kannst du nichts stellen, sonst gehen die Türen nicht auf.