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Der Boden

Der Boden

Man hat selten einen Einfluss auf den Boden, dabei ist der Boden die Basis der Wohnräume.

Schnelle Lösung

Schnelle Lösungen, wie einen günstigen einfarbigen Teppich drauflegen sind beliebt, würde ich aber aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht nicht mehr machen.

Manche Probleme kann man ganz ohne einen neuen Bodenbelag fixen. Sind die Böden verschmutzt? Kann man diese einmal ordentlich grundreinigen? Vielleicht mit einem Nasssauger? Ist unter dem Teppich vielleicht noch ein guter Holzboden?

Ich habe schon erfolgreiche Versuche gesehen alte angestrichene Dielenböden weiß zu streichen. Vor allem wenn man in einem unsanierten Altbau wohnt, könnte es die schnellste Lösung sein den aufgelegten Teppich oder das Linoleum loszuwerden, ohne die Dielen aufwändig aufbereiten zu müssen. Auf jeden Fall sollte man sich von einem Profi beraten lassen.

Der ideale Boden?

Eine ruhige, einfarbige Oberfläche finde ich am besten. Betonboden, Natursteinboden, einfarbige Fliesen mit farbgleichen Fugen. Wenn man die Wohnung saniert oder ein Haus baut hat man natürlich die größte Freiheit.

Holzböden?

Ich bin absolut kein Holzfan. Holz gilt als sehr ökologisch und gemütlich. Ich mag weder die Holzfarbe noch die Holzstruktur. Aber es ist eine reine Geschmackssache. Was ich nach jahrelangem leben mit Holzböden in Mietwohnungen erlebt habe und nicht optimal finde: das unbehandelte (nur gewachste oder geölte) Holz ist extrem empfindlich, der kleinste Wassertropfen bleibt wie eingebrannt sichtbar.

Alte Dielen sind undicht und dazwischen versammelt sich jahrzehntealter Staub. Lackiertes Holz hat zwar eine schützende Schicht, Dellen und Kratzer sind aber unvermeidlich und passieren sehr schnell. Außerdem hat die Lackschicht nichts mehr mit dem gesunden und natürlichen Holz zu tun, für das man sich in erster Linie entschieden hat.

Foto: Nabila Fauzia (bearbeitet)