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Mit dem Rauchen aufhören

Verstehen warum

Rauchen ist nicht nur eine schlechte Angewohnheit, die alle um uns rum nervt. Rauchen ist extrem ungesund. Extrem. Sich etwas krebserregenderes freiwillig anzutun ist kaum möglich. Und dazu auch noch so viel Geld ausgeben? Rauchen gilt als Sucht. Täglich eine einzige Zigarette (rauchen zu müssen) ist ein Zeichen körperlicher Abhängigkeit. Wir wollen aber ungern zugeben, dass wir unerwünschtes Verhalten nicht abstellen können. Vor allem wenn das Verhalten Zoo schwer zu ändern ist. Deswegen, negieren wir lieber die Auswirkungen des Verhaltens: „Mir wird schon nichts passieren.“ Bei der Beurteilungen von Gefahren begehen wir Urteilsfehler, die die Wahrscheinlichkeit des negativen Auswirkungen auf uns kleiner erscheinen lassen als diese in der Realität sind. Dies ist aber fatal, denn Rauchen kann zu deiner Todesursache werden.

Strategie

Es gibt verschiedene Wege aufzuhören, sofort oder langsam. Egal welche Strategie du wählst, es wird Schlüsselsituationen geben, die es dir schwierig machen können stark zu bleiben. Vor allem soziale Situationen, in denen du dich mit rauchenden Freunden oder Kollegen in einer gemütlichen Runde wiederfindest, sind echte Herausforderungen. Es gibt aber gewisse Tricks, die helfen. Lege fest, bevor du in die Versuchung kommst, wie du dich verhalten wirst wenn alle um dich rum rauchen. Was wirst du sagen wenn du eine Zigarette angeboten bekommst? So genannte Wenn-dann-Pläne, also feste Vornahmen wie in einer Situation zu handeln ist, sind echte Lebensretter. Besonders in der Anfangszeit, weiß man nicht wohin mit den Händen und der Raum zwischen den Lippen fühlt sich vernachlässigt und gelangweilt an. Finde einen Ersatz, hab was gesundes zum Knabbern dabei, Gemüse oder Obst. Nur keine Süßigkeiten, du willst schließlich nicht wieder mit dem Rauchen loslegen nur weil zu viel genascht hast.

Hilfe

Da Rauchen eine Sucht ist, kann es unter Umständen sein, dass du trotz des besten Vorsatzes und Bemühungen es nicht schaffst aufzuhören. Nur nicht aufgeben. Lass dich beraten. Schau nach Beratungsstellen in deiner Stadt. Finde raus, welche Hilfsmittel du nutzen könntest. Von Entspannungstechniken über Akkupunktur, Nikotinpflaster, bis hin zur persönlichen Beratung beim Psychologen ist alles möglich und könnte hilfreich sein. Ziehe definitiv in Erwägung, Hilfe von außerhalb einzuholen. Rauchen ist viel mehr als nur eine schlechte Angewohnheit und verdient eine Sondernbehandlung.

Was hat sich verbessert seit ich aufgehört habe zu Rauchen

  • Mein Geschmacks- und Geruchssinn. Das Essen schmeckt mir viel viel besser.
  • Ich habe abgenommen. Rauchen hat mein Essverhalten massiv gestört, ich hatte tagsüber weniger Hunger und habe abends sehr viel gegessen.
  • Meine Haut ist klarer, der Ausschlag, den ich die ganze Zeit nicht loswerden konnte, ist weg.
  • Meine Zähne sind weißer.
  • Meine Kleidung, Hände und Haare riechen wieder gut.
  • Menschen auf der Strasse machen keinen Bogen mehr um mich.

Professinelle Beratung und Infos finden über die Deutsche Krebshilfe
Mehr zu Urteilsfehlern kannst du hier nachlesen: Kanning, U.P. (1999). Die Psychologie der Personenbeurteilung. Göttingen: Hogrefe.
Mehr zu Wenn-dann-Plänen findest du hier: Gollwitzer, Peter M. „Goal achievement: The role of intentions.“ European review of social psychology 4.1 (1993): 141-185.

Mehr Infos
WHO article on addiction diagnosis